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Hi Ich bin
Jessica Bönn

Psychologin (M.Sc.), systemische Coachin (Institut für Angewandte Psychologie Köln unter der Leitung von Prof. Manuel Tusch) und Gründerin zweier etablierter, gewachsener und ausgezeichneter Vereine (Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V. & Capetopia e.V.).

Über mich

Ich arbeite mit einzelnen Menschen und Organisationen, die sich entschieden haben, Verantwortung zu übernehmen und im sozialen, nachhaltigen oder entwicklungspolitischen Bereich tätig sind.

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Diese Entscheidung ist selten einfach. Sie entsteht nicht aus Leichtigkeit, sondern aus einem Bewusstsein dafür, dass die bestehenden Verhältnisse nicht genügen oder sogar schaden, dass Menschen Unterstützung brauchen, dass viele Systeme einen Wandel benötigen, Verantwortung wahrgenommen werden muss und Menschen sowie Tiere eine lebenswerte Zukunft, wie auch Gerechtigkeit, verdienen.

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Als studierte Psychologin (M.Sc.) arbeite ich seit mehr als sieben Jahren in der Beratung, inklusive Coaching von Einzelpersonen, Supervision von Teams, in der Teamentwicklung, in Fortbildungen oder der Krisenintervention. Meine fachliche Ausbildung gibt mir den Rahmen, um menschliche und systemische Prozesse zu verstehen und Verhalten zu erklären.

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Verbindung zu Kapstadt und der Entwicklungszusammenarbeit

Ich habe fast drei Jahre in Kapstadt gelebt. Diese Zeit prägte mich, meine Entwicklung und mein Interesse an Entwicklungsprozessen sowie der Projektarbeit bis heute. Südafrika ist das ungleichste Land der Welt laut GINI Koeffizient. Dort wird soziale Ungleichheit in einer Deutlichkeit sichtbar, die sich nicht relativieren lässt. Gleichzeitig habe ich dort eine Form von Lebensfreude und Lebendigkeit erlebt, wie selten sonst auf der Welt. Vielleicht gerade, weil das Leben dort für viele Menschen mit Brutalität, großen Unsicherheiten und immenser Unsicherheit verbunden ist. Diese Erfahrung hat in mir das Feuer entzündet, mich selbst auf den Weg in die Projekt- und Entwicklungsarbeit zu machen.

Meine Erfahrung im sozialen  nachhaltigen Sektor

Ich selbst habe zwei gemeinnützige Vereine gegründet, aufgebaut und skaliert. Mit einem zu managenden Netzwerk aus >50 Ehrenamtlichen und zwei hauptamtlichen Vollzeitmitarbeiterinnen habe ich nicht nur erlebt, was es bedeutet, eine Vision zu entwickeln, sondern auch, was es heißt, sie unter realen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Die Schwierigkeiten liegen dabei anfangs selten im Mangel an Motivation und Hingabe. Sie liegen in den Rückschlägen, wie gekürzten oder zu wenig Ressourcen, in fehlender Selbstwirksamkeit der Einzelnen, in ausbrennenden Helfer:innen oder Mitarbeiter:innen, in fehlender Organisationsstruktur, in zu hohen oder schnellen Zielen auf zu wenig Schultern, in Anfeindungen und Unverständnis in Zeiten geopolitischer Verschiebungen und zunehmendem Rechtsruck.

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Nach wie vor besteht der größte Spagat von einzelnen engagierten Personen als auch Organisationen und ihrer Führung darin, eine starke Vision zu präsentieren, aber sie in erreichbare (Zwischen-)Ziele herunter zu brechen, die erreichbar sind

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Meine Haltung und Arbeitsweise

In meiner Arbeit geht es daher nicht darum, Lösungen vorzugeben. Es geht darum, Klarheit zu schaffen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und einen Perspektivwechsel zu ermöglichen - so Entscheidungen und Veränderungen möglich zu machen.

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Beratung kann herausfordernde Zustände nicht aufheben. Aber sie kann dazu beitragen, sie verstehbar zu machen und damit veränderbar zu machen.

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Ich arbeite strukturiert und lösungsorientiert, zugleich mit dem Bewusstsein, dass sich soziale Prozesse nicht vollständig planen lassen. Entscheidend ist für mich, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen handlungsfähig bleiben und wieder Zugang zu ihrer eigenen Wirksamkeit finden. Oft zeigt sich das ganz konkret darin, dass nach der Zusammenarbeit wieder Klarheit entsteht: Gedanken ordnen sich, nächste Schritte werden greifbar und Entscheidungen fallen leichter. Viele beschreiben, dass sie sich nach den Gesprächen wieder motivierter fühlen – und genau diese Klarheit und innere Ausrichtung machen im weiteren Arbeitsalltag und im Verlauf von Projekten einen entscheidenden Unterschied.

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Lust auf ein Kennenlerngespräch?

Dann können wir unverbindlich sehen, wie ich dich unterstützen kann.

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